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DIE BAND

Ahmed

Ahmed

ist ein hervorragender Percussionist aus dem Irak. Einige Wochen hat er in Dresden in der Erstaufnahme-Einrichtung in der Nöthnitzer Str. gewohnt. Inzwischen wurde er in einen kleinen Ort im Erzgebirge verlegt. Immer wenn es ihm möglich ist, reist er von dort zur Probe der Banda an.

Akram

Akram

kommt aus dem Irak und hat zuletzt in der Türkei gelebt. Bevor er fliehen musste, war er Cellist im „National Symphony Orchestra Iraq“.  Er ist seit drei Monaten in Dresden und hofft sehr, dass er bleiben darf. Sein Traum wäre es, ein Konzert mit den Berliner Philharmonikern zu spielen.

Sascha

Alexander

(Trompete) nennen eigentlich alle Sascha. Er ist Spätaussiedler aus Russland, Berufsmusiker und lebt für „Blazmuzik“. Um der Behauptung der anderen Bandmitglieder entgegen zu treten, er könne kein Fahrrad fahren, kaufte er sich nach acht Jahren Banda Comunale sein erstes Fahrrad und bewies damit das Gegenteil.

Alfred

Alfred

kommt ursprünglich aus Bayern, spricht dafür aber schon sehr gut deutsch. Er spielt Tuba und arbeitet als Musik- und Kunsttherapeut im Gefängnis. Außerdem kümmert er sich in der Banda Internationale um die Abnahme der neuen, z.T. kompliziert zu verstärkenden Instrumente.

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Arne

ist Schlagzeuger und bastelt außerdem mit Samplern, Plattenspielern und Synthesizern. Er wohnt zwar inzwischen eigentlich in Berlin, ist aber trotzdem an mehreren Tagen in der Woche in Dresden – nicht zuletzt wegen der Banda Internationale.

Danial

Danial

stammt aus Syrien und ist seit vier Monaten in Dresden. Er hat das Trompetespielen in einer kleinen Band in seiner Kirchgemeinde gelernt. Da er seit einer Weile kein eigenes Instrument mehr besessen hat, trifft er sich häufig einzeln mit Sascha zum Üben, um wieder in Form zu kommen.

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Felix

ist im Vogtland aufgewachsen. Er spielt in der Banda Posaune (beherrscht aber auch Klavier, Percussion, Tanpura und Didgeridoo) und würde gerne eines Tages einen eigenen Waldkindergarten betreiben.

Germi

Germi

(Trompete, Flügelhorn) ist Sohn eines katalanischen Vaters und einer deutschen Mutter. Sein Vater ging als angehender Filmemacher Anfang der siebziger Jahre zum Studium nach West-Berlin, da dort politisch bessere Bedingungen herrschten als in Spanien, in dem noch Franco an der Macht war. Germi lebt als  Berufsmusiker und Musikpädagoge mit seiner Tochter in Dresden, welche zweisprachig erzogen wird.

Giovanni

Giovanni

spielt Baritonhorn und spricht neben deutsch auch fließend italienisch. Er ist Instrumentenbauer und stammt ursprünglich aus Leipzig.

Hamid

Hamid

ist Gitarrist und lebt für Heavy-Metal. Er kommt aus dem Iran, wo er als Musiklehrer gearbeitet hat. Wegen seiner musikalischen Vorlieben ist er dort immer wieder mit dem System in Konflikt geraten und sogar einige Monate inhaftiert worden. Seine unnachahmliche Mischung aus Düsterkeit und Humor gehört schon nach wenigen Wochen genau so fest zu den Proben und Konzerten, wie seine selbstgeschriebenen persischen Metal-Balladen.

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Julian

(Alt & Baritonsaxophon) kommt eigentlich aus Leverkusen. Dennoch hat er eine besondere Verbindung zur traditionellen Musik aus der Region: Kurz nach der Wende hat er Instrumentenbau in der vogtländischen Musikstadt Markneukirchen gelernt.

Martin

Martin

(Posaune) hat seine letzte Urlaubsreise in die entgegengesetzte Richtung vieler Flüchtlinge, über den Westbalkan bis nach Serbien geführt – immer auf der Suche nach neuen Melodien. Beim Einstudieren und erkunden der neuen Sounds und Songs ist Martin oft die treibende Kraft.

Masuod

Masuod

ist erst seit Oktober in Deutschland und eines der neuesten Mitglieder der Banda. In Syrien hat er Maschinenbau studiert und bereichert das Projekt nicht nur um seine Fähigkeiten als Perkussionist an der Darbuka, sondern bringt mit seiner Vorliebe für Rap auch noch einen völlig anderen Musikstil mit.

Michal

Michal

Klarinettist und Architekt, kommt ursprünglich aus Polen, das er in den 1980er Jahren mit seinen Eltern verließ. Aufgewachsen in der Nähe von Hamburg kam er 1999 zum Studieren nach Dresden. Ihn nimmt die gegenwärtige fremdenfeindliche Stimmung in Dresden besonders mit und er ist häufig eine treibende Kraft hinter dem gesellschaftspolitischen Engagement der Banda.

Mo

Muhammad

kommt aus Syrien und lebt seit 2012 in Dresden. Er spielt Oud und Gitarre, ist Zahnarzt am Uniklinikum und empfindet inzwischen Aleppo und Dresden gleichermaßen als Heimat.

Eze2

Ezchial Wendtoin

heißt zum Glück und zu Recht mit Spitznamen „Easy“ bzw. Ezé. Er spielt Percussion wie ein Verrückter, außerdem Gitarre und er singt. Besonders gerne auf Deutsch – denn in Burkina Faso war er Deutschlehrer.

Peter2

Peter

(Sousaphon) kommt aus Tübingen und versteht sich mit seinem bayrischen Kollegen am Helikon trotzdem ausgesprochen gut. Er arbeitet an der Professur für Politikdidaktik der TU-Dresden. Eigentlich spielt Peter Baritonhorn, die Stelle war in der Banda aber schon vergeben, so dass er sich das Tuba spielen beibrachte.

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Richard

wurde in Sömmerda bei Kölleda, bei Schafau, bei Roldisleben geboren und verbrachte seine Kindheit in Rothenberga bei Rastenberg, wo er sehr gute Luft ein- und ausatmete. In der Banda spielt er meist das Tenorsaxophon, beherrscht aber auch Querflöte und Klarinette. Er ist Berufsmusiker und arrangiert gemeinsam mit Martin und Sascha die meisten der neuen Songs im Repertoire der Banda.

Shadi

Shadi

stammt aus Damaskus, wo er zuletzt als Sänger in einem Hotel gearbeitet hat. Er ist ein Bewunderer von Dresdens barocker Altstadt und macht, sobald er das Mikrofon in die Hand bekommt, auch unseren Probenraum regelmäßig zum Ballsaal eines Grand-Hotels.

Sven

Sven

(Bass Drum) ist Handwerker, alter Rock´n´Roller und kommt in seinem Berufsalltag auch mit Meinungen in Kontakt, gegen die die Band anspielt und die gelegentlich in den Proben hitzig diskutiert werden.

Thabet

Thabet

stammt aus Syrien und ist vor drei Monaten nach Dresden gekommen. Zuvor hatte er sein unterbrochenes Medizinstudium im Jemen fortgesetzt, bis er auch von dort fliehen musste. Er spielt Oud und legt die Latte auf den Proben gerne hoch.

Qutaiba

Qutaiba

kommt aus Damaskus, wo er als Nachfahre palästinensischer Flüchtlinge in Yarmouk Camp aufgewachsen ist. Gemeinsam mit seinen beiden kleinen Brüdern hat er sich nach Deutschland durchgeschlagen und hofft, dass er hier Informatik studieren kann. In der Banda Internationale spielt er Snare Drum.

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